
Intensives Winterprogramm für
Jiddisch in München und Föhrenwald
Thema:
Jiddisch im Nachkriegsdeutschland
22.–27. Februar 2027
Intensive Sprachkurse für Fortgeschrittene (zwei Niveaustufen) ❋ Vorträge ❋ Workshops ❋ Führungen durch das jüdische München der Nachkriegszeit ❋ Tagesausflug nach Föhrenwald, einem ehemaligen DP-Lager
Stipendien sind verfügbar.
Installationsansicht: Ann-Kathrin Müller, © VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Über das Programm
Das Intensive Winterprogramm für Jiddisch in München und Föhrenwald findet vom 22. bis 27. Februar 2027 in München und Wolfratshausen statt.
Das einwöchige Programm widmet sich der Geschichte der jiddischen Sprache und ihrer Sprecher:innen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, besonders in den Lagern für jüdische DPs (Displaced Persons) und München. Es umfasst Sprachunterricht, Workshops und Vorträge an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Führungen zum jüdischen Leben in München nach 1945.
Teil des Programms ist außerdem ein Tagesausflug zum Erinnerungsort BADEHAUS in Wolfratshausen, wo sich von 1945 bis 1957 das jüdische DP-Lager Föhrenwald befand.
Das Programm richtet sich vor allem an Teilnehmende mit fortgeschrittenen Jiddischkenntnissen; der Sprachunterricht findet in zwei Niveaustufen statt. Es gibt Stipendien, um allen die Teilnahme zu ermöglichen.
Auf einen Blick
- Wann: Montag, 22. – Samstag, 27. Februar 2027
- Wo: Ludwig-Maximilians-Universität München; Erinnerungsort BADEHAUS, Wolfratshausen
- Für wen: Fortgeschrittene, in zwei Niveaustufen
- Sprache: der größte Teil des Programms findet auf Jiddisch statt
- Lehrende: Sharon Bar-Kochva und Natalia Krynicka (Bibliothèque Medem, Paris)
- Kosten: 330 € Kursgebühr und 50 € Anmeldegebühr; Stipendien sind verfügbar
Plakate
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Organisation
- Dr. Tal Hever-Chybowski, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Dr. Alexandra Polyan, Universität Regensburg
- Philip Schwartz M.A., Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
- Dr. Daria Vakhrushova, Ludwig-Maximilians-Universität München
Das Winterprogramm wird von „Jiddisch in Deutschland“ in Kooperation mit dem Erinnerungsort BADEHAUS in Wolfratshausen organisiert.
Gefördert durch das Fortunoff-Videoarchiv für Holocaustzeugnisse bei der Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale University, und die Kronhill-Pletka-Stiftung, im Andenken an Lilka Kronhill.












